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Ausgangspunkt ist die
Dialogsituation im titelstiftenden Lied von Johnny Cash. Bei
ortstermin 9 treten drei Künstler in einen Dialog und setzen
Prozesse in Gang über inhaltliche Assoziationen, die von zerstörerischen
Naturgewalten über schöpf- erische Kräfte bis zum persönlichen
Schicksals- gewässer, das einem bis zum Hals steht und noch
steigt, reichen. Gregor Russ’ Objekt mag letzten Schutz bieten,
oder exponiert im Rampenlicht zur letzten Falle werden.
Ralf Gemein überzieht die Längsseite des Raumes mit sich
auflösenden Mustern, die stetig zwischen Erscheinen und
Verschwinden oszillieren. Bei Jürgen Jansen scheint die
Katastrophe schon vorbei. Ihre Spuren sind deutlich zu erkennen.
Wie hoch das Wasser stand, ist ablesbar. Wozu die Massen fähig
waren, erschließt sich nur hier und da.
Mit diesen Vorstellungen
starten drei Künstler in den Entstehungs- prozess zu „two feet
high and rising“. Die Ausstellung aber wird das Ergebnis eines
experimentierfreudigen Miteinanders zeigen. Die Künstler arbeiten
mit dem vorgefundenen Raum, aber auch mit den gegensätzlichen
Positionen. Künstlerische Bezugnahme wird zum künstlerischen
Eingriff. Das Werk der Anderen ist kein Tabu, sondern kann, soll,
muss ergänzt, zerstört, neu geschaffen werden.
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