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Andreas
Scharf schafft
kein Oeuvre. Andreas Scharf sammelt. Und er kombiniert, greift
dabei Formen auf und in sie ein. Mal präzise und wohlgeplant, mal
instinktiv und ohne Ziel. So schafft er einerseits seine Umwelt,
oftmals ganz praktisch, aber auch immer wieder frei von Sinn,
andererseits patentreife Werkzeuge, praxisnah, vom und für den
Profi. Sein Haus in der Eifel ist dabei - auf den zweiten Blick -
weit mehr geworden, als ein Museum angefüllt mit schrecklich schönen
Kuriositäten. Es ist vielmehr ein Katalog von Antworten auf eine
Vielzahl an Fragen: die des Alltags, die des Technikspezialisten
und solche, die sicher so noch nie gestellt wurden. Aber einmal drüber
nachgedacht, überlegt man schon, ob und wie man mit einem Bügeleisen
kochen kann? Andreas Scharf schafft keine Kunst. Andreas Scharf
schafft etwas ganz Eigenes.
Die
Ausstellung zeigt die Bandbreite von Kombinationen vom
patentreifen Wagenheber bis zum rein ästhetischen Bullaugenkühlschrank.
Dies wird ergänzt durch eine Fotoserie über das Haus, geschossen
von Matthias Lichthardt, Freund und Fotograf bei Lust und
Laune.
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