Der urbane Raum und seine Manifestationen sind der SCHNITTPUNKT, der Katja Flieger und Myriam Resch in der gleichnamigen Ausstellung  zusammenführt. „Berlin, Hamburg, London“ sind Namensgeber für Katja Fliegers filigrane Cutouts von Stadtplänen, die sich wie ein feines Netz über die Wand ziehen. Keine Architektur oder Grünfläche ist zu finden. Die Straßen als Nervenbahnen einer Stadt sind das, was in den „Sceletons“ zurückbleibt. An diesem Schnittpunkt setzen Myriam Reschs DinA4-große Filzstift- zeichnungen an. Die Künstlerin zeigt das, was bei Katja Flieger ausgespart bleibt: ephemere Architektur, wie man sie an Kreuzungen, Parks oder Brachflächen findet. Die Gebäude erinnern an Container, Büdchen oder Wartehäuschen. Myriam Resch isoliert Elemente des urbanen Raums und verleiht ihrer Architektur modellhaften Charakter. Die Motive werden in Struktur und Größe variiert, sind eingebettet in eine fiktive Landschaft und doch in der Realität verankert. Wie Schablonen erscheinen ihre Fassaden und Häuser: klare Linien, ausgeschnittene Formen. Mit schnellem flüchtigem Strich gezeichnet sind die Motive selbst zu allen Seiten hin offen. 

home

        Künstler